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Fortsetzung Teil 6

Bevor ich nun mit dem sechsten Teil meines Erfahrungsberichtes fortfahre, möchte ich euch im nachhinein zu Teil 4 + 5 mitteilen, dass sich die Hochwasserlage, obwohl nun schon 3 Monate verstrichen sind, noch weiter verschärft hat. In der Zwischenzeit sind mehr als 30 Provinzen als Katastrophengebiete ausgerufen worden. Siebenundfünfzig Provinzen Thailands sind von der Naturkatastrophe betroffen. 5,11 Millionen Rai Ackerland (ca. 8,17 Millionen km²) sind überflutet. Außerdem sind nicht weniger als 30 Autobahnen und 70 Landstraßen in 23 Provinzen unpassierbar und für den öffentlichen Verkehr geschlossen worden. Sieben Millionen Menschen sind betroffen. Entweder wurden ihre Häuser oder Geschäfte, ihre landwirtschaftlichen Flächen oder Straßen und Brücken zerstört. Man muss sich darüber im Klaren sein, welches Leid sich hinter solchen Nachrichten verbirgt. Viele Menschen haben ihr gesamtes Hab und Gut verloren.

http://www.thaipage.ch/... Meldungen dazu in der Presse

Nun möchte ich tief Luft holen und den Erfahrungsbericht Teil 6 fortsetzen. Geendet hat der Teil 5 mit der Frage „ob dieses Dorf das Richtige für unseren Hausbau und für meinen Lebensabend wäre.“ Hierzu führte ich ein Grundsatzgespräch mit meiner Frau. Ich persönlich war nicht gewillt, hier im Dorf meinen Lebensabend zu verbringen. Ich brauche Leben um mich herum. Zwar kann ich es jetzt etwas ruhiger angehen lassen, aber es muss die Möglichkeit bestehen in ein Kino zu gehen, am kulturellen Leben teilzuhaben, Ausflüge zu machen, Kontakte aufzubauen oder einfach mal in einem großen Kaufhaus einkaufen zu gehen. Außerdem benötige ich das richtige Wohnumfeld. Nicht nur einen Raum, sondern ein Haus oder eine Wohnung mit mehr als einem Zimmer, wo man auch mal die Möglichkeit hat, sich zurückzuziehen. Der Tagesablauf eines Farangs, den ich mehrmals besuchte, sah so aus, dass er morgens aufstand, sein Enkelkind zur Schule brachte, wieder nach Hause fuhr, mittags dann das Enkelkind wieder von der Schule abholte, um dann am Abend Fernsehen zu schauen und irgendwann ins Bett zu gehen. Das wäre für mich keine Perspektive. So will ich nicht leben. Mit meiner Meinung konfrontiert legte mir meine Frau ihre Sichtweise dar. Im Grunde will sie auch nicht in diesem Dorf leben. Als ihre Mutter, vor ein paar Jahren noch lebte, wär dies für sie noch denkbar gewesen. Meine Frau hatte damals diesen Standort gewählt, um einen Standplatz für unseren Container zu haben. Im Grunde genommen wollte Sie überhaupt nicht von Deutschland weg. Diese Aussage war für mich ein Schlag ins Gesicht, da von mir, bis dahin Kraft und Geld für den Umzug nach Thailand aufgebracht worden war. Wir hatten eigentlich vor, jedes Jahr 9-10 Monate in Thailand und den Rest der Zeit in Deutschland zu leben. Demnach hat es meine Frau versäumt, mir damals ihre Wünsche offen zu legen. Sie führte aus, dass sie seitdem feststand, dass wir nach Thailand gehen würden, nicht mehr richtig schlafen konnte, da sie sich viele Gedanken um das spätere Leben im Dorf machte. Sie kannte dort eigentlich nur ihre Verwandtschaft. Nur als Kleinkind verbrachte sie kurze Zeit dort. Später lebte und wuchs sie bei ihrem ältesten Bruder und dessen Familie in die Stadt auf und ging dort auch zur Schule. Nicht bei den eigenen Eltern aufzuwachsen ist in Thailand nicht ungewöhnlich. Nach der Schule studierte sie dann auf die Universität in Chiangmai. Nach dem Studium lebte sie dann noch kurz bei Ihren Eltern. Dann lernten wir uns kennen. Wir heirateten und sie ging mit mir Deutschland. Sie ist heutzutage also nur eine Besucherin. Ansonsten hat sie keine Bindung zu diesem Dorf. Auf meine Frage, wie es nun weiter gehen solle, gab sie mir trotz mehrerer Nachfragen keine Antwort. Auch hier das gleiche Spiel, wie schon bei so vielen Dingen zuvor. Sie traf einfach keine Entscheidung. Damit hätte sie immerhin auch Verantwortung übernehmen müssen. Viele Thais, die ich kenne, scheuen sich so lange wie möglich selbst Verantwortung zu übernehmen. So werden Entscheidungen oftmals auf die lange Bank geschoben. Es findet sich schon jemand der ihnen dies abnimmt. Eine falsche Entscheidung könnte immerhin einen Gesichtsverlust nach sich ziehen. Ich könnte über dieses Verhalten eine langatmige Abhandlung schreiben. Um nicht vom eigentlichen Thema abzukommen, unterlasse ich dies an dieser Stelle aber lieber.

Da ist noch eine weitere unendliche Geschichte. Dabei geht es um unser neues Haus. Seit mehr als 3 Jahren zeichnet meine Frau Pläne. Inzwischen dürften diese Pläne ein Umfang von über 100 Seiten haben. Der erste Plan von unserem zukünftigen Haus hatte noch eine Wohnfläche von weit mehr als 200 m². Auf meine Nachfrage, warum das Haus, derart groß sein sollte, bekam ich die Antwort, es könne immerhin sein, dass ihre Geschwister bei uns einmal übernachten wollten. Diese haben allerdings selber alle eigene Häuser und wohnen zudem in einem Umkreis von maximal 30 Minuten Fahrzeit vom damals geplanten Haus entfernt.  Ich wurde richtig sauer, da wir für zwei Personen kein derart großes Haus brauchen würden und die unnötige Größe zusätzlich viel Geld verschlingen würde. Für die weiteren Pläne gab ich eine Wohnfläche von 100 – 120 m² als äußerste Größe vor. Auf der einen Seite war ich froh, dass meine Frau eine Aufgabe und damit eine Beschäftigung hatte, da ich selber viel Zeit auf meiner Arbeitsstelle zubrachte. Auf der anderen Seite war es mühselig immer wieder neue Pläne anzuschauen und sich eine Meinung dazu zu bilden. Von manchen Hausplänen fertigte Sie Modelle aus Pappe an. Irgendwann beschaffte ich ein 3-D-Architekturprogramm. Mit diesem Programm konnte man auch Kalkulationen durchführen. Dieses Programm wollte ich einsetzen, wenn ich einmal Rentner wäre und der Hausbau tatsächlich anstehen würde. Kurze Zeit, bevor wir nach Thailand reisten, war dann eine Handvoll von Plänen, die hätte infrage kommen können fertig. Als wir dann nach Thailand kamen, drängte ich sie sich für einen ihrer Pläne zu entscheiden. Sie konnte sich, wie so oft, zu keiner Entscheidung durchringen. Einmal wurde der eine Plan favorisiert, ein anders Mal wurde ein neuer Plan entworfen. Ohne Entscheidung konnte ich allerdings mein 3-D-Programm nicht einsetzen. Nach mehr als vier Wochen in Sukhothai hatte sich die Auswahl auf zwei Haustypen eingeschränkt. Die letztendliche Entscheidung fehlte allerdings immer noch. Ich drang auf eine Entscheidung, da immerhin noch ein Architekt eingeschaltet werden müsse. Meine Frau war allerdings der Ansicht, dass man in Thailand keinen Architekten brauchen würde. Mein Einwand nach der Berechnung der Statik wischte sie einfach vom Tisch. Die Bauhandwerker wüssten schon, wie sie ihre Pläne in die Praxis umsetzen müssten. Der übliche Standardsatz „nur keine Sorge“ folgte wie üblich. Mein Hinweis, dass die Be- und Ent-wässerung geplant werden müsse, wurde mit dem gleichen Argument vom Tisch geweht. Mir wurde vorgeworfen, ich würde alles unnötig kompliziert machen. Dabei möchte ich anmerken, dass ich im Gegensatz zu meiner Frau, in meinem bisherigen Leben schon mehrere Häuser mitgebaut hatte. Sie war nicht einmal dabei, als damals die Häuser ihrer Geschwister gebaut wurden. Soviel Naivität verschlug mir die Sprache. Mir blieb nichts anderes übrig, als ihr klarzumachen, dass ich keinen einzigen Euro für den Hausbau lockermachen würde. Ich würde keinen Hausbau, ohne vorhergehende Kostenkalkulation und ohne Pläne eines Architekten finanzieren. Dem Ehefrieden war dies allerdings nicht zuträglich. Ich war durch viele Berichte von Farangs gewarnt, die ihren Hausbau ihrer Frau, Freundin oder Verwandtschaft überlassen hatten und dabei böse auf die Nase gefallen waren. Manchmal saß ich schon in Gedanken im Flugzeug Richtung Deutschland. So schnell gebe ich allerdings doch nicht auf. Irgendwann hatte sich meine Frau tatsächlich doch noch auf einen Haustype festgelegt. Der Plan wurde zwar täglich abgeändert, aber endlich konnte ich mein 3-D-Programm einsetzen, um einmal zu sehen, wie denn das Haus nun tatsächlich aussehen würde. Als der erste Plan auf dem Bildschirm erschien, war ich entsetzt. Viele Dinge passten überhaupt nicht zusammen und entsprachen überhaupt nicht meinen Vorstellungen. Unter anderem war dies z. B. ein großer Raum, der nur als Buddharaum dienen sollte. Nun gingen die Diskussionen mit meiner Frau wieder los. Letztendlich musste meine Geheimwaffe her. Mein dezenter Hinweis darauf, dass ich das Haus so nicht finanzieren würde. Nach tränenreichen Auseinandersetzungen wurden meine Einwände doch noch zur Kenntnis genommen und der Plan geändert. Nach zwischenzeitlich gefühlten hundert Änderungen sollte jetzt der endgültige Plan in einigen Tagen fertig sein. Nun ging es darum, eine Baufirma zu finden. Leider gibt es hier auf dem Land kein Branchenbuch wie in Deutschland. Ganz in der Nähe unseres Dorfes hatte ein Deutscher ein Haus gebaut und die einzelnen Bauabschnitte auf einer Homepage offen gelegt. Nach ein paar E-Mails durften wir das Haus besichtigen. Es war ein sehr großes Haus. Mich interessierte in erster Linie die Qualität der Bauausführung. Sie erschien mir auf den ersten Blick als recht gut. Nun hatte meine Frau die Aufgabe Kontakt zu dieser Baufirma aufzunehmen . Nach knapp einer Stunde kam der Bauleiter und erörterte mit meiner Frau ihren Bauplan. Ich saß während dessen geduldig dabei und harrte der Dinge, die da noch kommen würden. Irgendwann kam das Gespräch zu Ende und wir fuhren nach Hause. Ich war neugierig, was denn nun alles so besprochen worden war. Letztendlich stellte sich heraus, dass der Bauleiter anrufen und uns mitteilen würde, was der Bau kosten würde. Er hätte noch zwei weitere Baustellen, was aber kein Problem wäre, da er gute Leute hätte, die auch ohne ihn wüssten, was zu tun sei. Dies lies mich aufhorchen. Im Regelfall ist es in Thailand so, dass die Leute bei Bedarf angeheuert und nur kurz eingewiesen werden. Ob sie überhaupt fachlich in der Lage sind die Tätigkeit auszuüben interessiert niemanden. Im anderen Fall ist es ein Familienunternehmen, bei dem je nach Auftragslage die Verwandten angeheuert werden. Auch in diesem Fall gibt es keine Gewähr für eine fachgerechte Ausführung. Zudem muss man berücksichtigen, das in Thailand jeder der meint er beherrsche ein bestimmtes Handwerk, dieses auch ohne Ausbildung und fachliche Qualifikation ungestraft ausüben kann. Diese Erfahrung musste ich selber inzwischen leider selber schon mehrfach machen. Der Bauleiter rief, wie nicht anders zu erwarten war, natürlich nicht an. Ich drängte daraufhin meine Frau dazu, ihn anzurufen. Zähneknirschend kam sie dem nach. Das Resultat war, dass er für den Hausbau 350 000 Baht berechnen würde. Das Material müssten wir allerdings komplett nach seinen Angaben besorgen. Erst wenn der Plan meiner Frau fertig sei, wäre eine halbwegs verbindliche Überschlagsrechnung möglich. Zwischenzeitlich suchten wir noch einige weitere Baustellen auf. Ich versteckte mich während dessen, um den Preis durch die Anwesenheit eines Farangs nicht unnötig in die Höhe zu treiben, wie dies ansonsten leider in Thailand üblich ist. Bei allen Bauleitern hatte meine Frau Einwände. Somit fiel wiederum keine Entscheidung. Aber eines Tages wollte meine Frau einen ehemaligen Lehrer besuchen. Den eigentlichen Grund des Besuchs nannte sie mir aber nicht. Dieser Lehrer empfahl uns einen Bauleiter, den wir dann aufsuchten. Es dauerte ungewöhnlich lange. Irgendwann kam meine Frau freudestrahlend zurück und legte gleich los, dass sie nun endlich den richtigen Bauleiter gefunden hätte. Auf meine Frage, was es denn nun kosten solle, folgte die alt bekannte Antwort, er würde uns anrufen. Nach einigen Tagen fragte ich nach, wann denn nun mit dem Anruf zu rechnen wäre. Eine Antwort bekam ich leider nicht. Man sollte nun eigentlich erwarten, dass meine Frau nun ihr Handy nähme, um ihn anzurufen. Nichts geschah. Anrufen scheint einfach zu schwer zu sein. Stattdessen fuhren wir zu ihm nach Hause. Ich durfte mich wieder verstecken und warten. Welcher Mensch wird da nicht sauer ? Als meine Frau zurückkam, merkte sie, dass ich verärgert war. Das Resultat daraus war, dass sie mich nicht über ihre Verhandlungen informierte. Nach ein paar Tagen rückte sie dann doch noch mit der Sprache raus. Einen Preis könne der Bauleiter noch nicht nennen. Das wäre erst in ein oder zwei Wochen möglich. Außerdem hätte er noch eine laufende Baustelle sowie noch zwei weitere Baustellen, die vor unserem Hausbau lägen. Unser Hausbau könnte frühestens in drei Monaten beginnen und würde dann ungefähr fünf Monate bis zur Fertigstellung dauern. Die erste von den zwei Baustellen sei ein kleiner Anbau. Die zweite Baustelle wäre ein neues kleines Haus für eine Verwandte des Lehrerehepaars. Nun hatten wir wenigstens eine grobe Richtung, wie es weitergehen sollte. Einen anderen Bauleiter wollte meine Frau unter keinen Umständen mehr suchen. Dafür änderte meine Frau den Plan des Hauses fast täglich. Mehrmals sagte ich ihr, irgendwann muss dein Plan einmal fertig werden. Es fiel wie so oft der Standardsatz „nur keine Sorge, wir haben noch Zeit“. Ich gab es auf ihre vielen Änderungen des Plans auf dem 3-D-Programm zu aktualisieren. Mein Notebook hatte schon so viele Bilder und Pläne gespeichert, dass mir schon kein Dateiname mehr einfiel. Jedes Mal sollte es die letzte Änderung sein. Sie konnte sich einfach zu keiner endgültigen Entscheidung durchringen. Ich konnte dadurch wiederum keine Überschlagsrechnung machen, wie viel Steine, Beton etc. benötigt werden würden. Eine Schätzung der ungefähren Kosten war somit auch unmöglich.

Nachdem ich nun ein wenig vom ursprünglichen Thema abgekommen bin, möchte ich nun dort wieder anknüpfen. Da meine Frau selber also auch nicht im Dorf leben wollte, sagte ich ihr, dass die einzige Alternative für mich Chiangmai sei. Und dort würden wir erst mal ein Haus mieten und nicht Hals über Kopf ein Haus kaufen. Diesen Ratschlag gaben mir viele Farangs die meinen bisherigen Erfahrungsbericht gelesen hatten. Schon in Deutschland, als ich mich mit dem Thema Thailand befasst hatte, schrieben mir einige, dass ich auf jeden Fall, erst ein Haus für mindestens ein Jahr mieten solle, bevor ich ein Haus bauen oder kaufen wolle. Auf keinen Fall wollte ich in Sukhothai oder Umgebung bleiben. Nötigenfalls würde ich alleine nach Chiangmai gehen. Natürlich war die Stimmung zwischen uns mehr als getrübt. Aber ich musste mal eine Entscheidung treffen. Ich fing an, im Internet nach geeigneten Objekten zu suchen. Des lieben Friedens willens habe ich auch nach Häusern geschaut, die zum Verkauf anstanden. Passende Objekte speicherte ich auf meinem Notebook ab.

Da es an der Zeit war mich um mein Jahresvisum zu kümmern, entschied ich mich am 03.08.2011 nach Mae Sot zur Immigration zu fahren. Von dort würden wir dann anschließend weiter nach Chiangmai fahren. Dort wollten wir mindestens eine Woche bleiben.

Für Chiangmai hatte ich vorab schon per E-Mail Besichtigungstermine für verschiedene Wohnobjekte vereinbart. Am nächsten Morgen fuhren wir also nach dem ersten Hahnenschrei los. Ich wollte unmittelbar nach dem Öffnen der Immigration in Mae Sot sein. Die ersten 80 Kilometer bis nach Tak fuhren sich recht zügig. Auf dem weiteren Weg nach Mae Sot setzte dann leider starker Regen ein. Zudem war die Straße sehr kurvenreich und mit Schlaglöchern übersät. Abschnitte mit starken Steigungen und anschließenden genauso starken Gefällen erschwerten die Fahrt zusätzlich. An ein schnelles Fahren war daher überhaupt nicht zu denken. Langsam fahrende, um nicht zu sagen kriechende LKW´s verhinderten an den Berg- und Gefällstrecken ein zügiges Fortkommen. Durch die vielen Kurven war an ein Überholen überhaupt nicht zu denken. Die Fahrt war sehr anstrengend und hat uns über eine Stunde mehr Zeit als geplant gekostet. Das Schlimmste daran war, dass wir später auf dem Rückweg die gleiche Strecke wieder zurückfahren mussten. Durch die Wegbeschreibungen von befreundeten Farangs fanden wir die Immigration sofort. Das Büro hatte eine überschaubare Größe. Wir mussten nur kurz warten. In kurzen Worten sagte ich in meinem schlechten Englisch, was ich wollte. Als Erstes wollte die Sachbearbeiterin meinen Pass haben. Nach kurzem Blättern in meinem Pass veränderten sich ihre Gesichtszüge schlagartig. Es war das typische Thailächeln. Sie sagte meiner Frau in Thai, dass ich einen Tag zu spät bei der Immigration erschienen sei und dies eine Strafe von 500 Baht nachziehen würde. Plötzlich dämmerte mir, welcher gedanklichen Fehler mir unterlaufen war. Ich rechnete immer mit einer Visumdauer von drei Monaten. Gemeint sind aber 90 Tage. Ich entschuldigte mich bei der Sachbearbeiterin. Nun wollte sie die weiteren Dokumente haben. Ich übergab ihr das Dokument vom Honorarkonsul aus Chiangmai das meine Renteneinkünfte auswies, das ausgefüllte Formular TM 7 im Original, allerdings ohne Unterschrift. Die Unterschrift soll erst geleistet werden, wenn die Sachbearbeiterin dazu auffordert. Mit einem Prit-Klebestift muss man dann sein Passbild ins Formular kleben. Danach bat sie noch jeweils um eine Kopie des Hausbuchs, der übersetzten Heiratsurkunde und des Gesundheitszeugnisses. Nun hatte sie alle Unterlagen zusammen und ging zu einem ihrer Kollegen. Ich nahm an, dass dies der Bürovorsteher sei. Nach einigen Minuten kam sie mit den Unterlagen zurück und holte mehrere Stempel aus dem Schubfach ihres Schreibtischs. Mit diesen Stempeln bearbeitete sie dann meinen Pass.  Bedauerlicherweise hatte sie aber einen falschen Datumsstempel verwendet. Nun ging ein Theater los. Wie sollte dieser Fehler nun korrigiert werden? Als Erstes versuchte sie, das Datum von Hand zu ändern. Ihre Kollegin wies sie allerdings darauf hin, dass dies so nicht möglich wäre. Also nahm Sie ein Lineal und strich den falschen Stempel durch. Aber wohin nun mit dem richtigen Stempel? Sie drehte den Pass hin und her, fand aber keinen geeigneten Platz. Ihre Kollegin sprang dann ein und half ihr. Schließlich war nun doch noch der richtige Stempel in meinem Pass. Ihr Vorgesetzter unterschrieb dann noch. In der Zwischenzeit bezahlte ich die Strafe sowie die Gebühr. Dann erzählte sie meiner Frau, was in 90, 180 und 270 Tagen unbedingt gemacht werden müsse. Außerdem übergab sie ein Merkblatt zum Thema in thailändischer und englischer Sprache. Sie machte uns noch einmal darauf aufmerksam, dass beim Überschreiten der Daten wieder eine Strafe von 500 Baht pro überschrittenen Tag fällig wäre. Um vorzugreifen, es ist ein Vordruck auszufüllen, diverse Kopien sind beizufügen und dann ist alles per Post an die Immigration zu senden. Kurze Zeit später bekam ich meinen Reisepass ausgehändigt. Alles in allem dauerte die ganze Prozedur etwas mehr als eine Stunde.

Wir verließen die Immigration und suchten uns ein Restaurant, um noch etwas zu essen. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Chiangmai. Nach wie vor regnete es in Strömen. Zuerst mussten wir die bescheiden gute Strecke zur Stadt Tak fahren. Von dort aus ging es dann auf der A1 weiter. Ab hier war die Strecke zweispurig und gut zu befahren. Der andauernde Regen machte ein schnelles Fahren unmöglich. Bis nach Chiangmai waren es nach der Angabe eines Hinweischilds in Tak noch 160 Kilometer. Das bedeutete eine Fahrzeit von gut zwei Stunden. Am späten Nachmittag hatten wir die Stadtgrenze von Chiangmai erreicht. Ich war doch sehr stark ermüdet und wurde dadurch etwas unaufmerksam, beim Wegfahren von der Tankstelle übersah ich eine hohe Bordsteinkante. Dies hatte eine größere Beule am Schweller unseres Autos zur Folge. Das brachte mir eine mehr als deftige Rüge meiner Frau ein. Bis zum Hotel verging noch einmal eine gute halbe Stunde. Bei der Ankunft war ich so geschafft, dass ich mich erst einmal aufs Bett warf. Ich bin zwar nur etwas über 400 Kilometer gefahren, aber die Straßenverhältnisse und das schlechte Wetter hatten mich doch sehr erschöpft. Wir waren viel zu müde um noch Essen zu gehen. Wir packten nur die wichtigsten Sachen aus und gingen dann sofort schlafen. Am nächsten Morgen sah die Welt dann schon viel freundlicher aus. Der Regen hatte aufgehört und die Sonne schien wieder. Wir gingen in Ruhe frühstücken, da wir unseren erster Termin erst gegen Mittag hatten. Ich rief alle Leute, mit denen wir in den nächsten Tagen einen Besichtigungstermin vereinbart hatten, an und klärte die Termine noch einmal ab. Danach telefonierte ich mit dem Farang, bei dem wir schon mehrmals zu Besuch waren. Wir verabredeten uns noch für diesen Tag. Wir hatten für die nächsten Tage Besichtigungstermine für Häuser, die zum Verkauf oder zur Vermietung anstanden sowie auch ein unbebautes Grundstück. Nach den Besichtungsterminen fuhren wir zum besagten Farang. Die Freude des Wiedersehens war auf beiden Seiten groß. Es kommt selten vor, das man sich von Anfang an so sympathisch findet und über alles reden kann. Die Frauen setzten sich gleich zusammen, um sich zu unterhalten. Wie dies bei Thais eben so üblich ist, kochten und aßen sie zusammen. Ich habe mich mit dem Farang vors Haus gesetzt und über die nahe Zukunft und meine Vorstellungen gesprochen. Bei einem Telefonat vor einiger Zeit, als wir noch in Sukhothai waren, hatte er angedeutet, dass in seiner Wohnanlage in Kürze ein Haus zur Miete frei werden würde. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass dieses Haus ab dem

01.09.2011 frei wäre und die Miete 18000 Baht betragen würde. Ich war sehr erfreut. Von Anfang an gefiel mir diese Wohnanlage. Sie ist sehr sauber, hat ein schönes Umfeld, einen Fitnessraum, einen schönen Swimmingpool und liegt ungefähr 11 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt. Ich bat ihn deswegen, er möge zusammen mit seiner Frau Kontakt mit der Vermieterin aufnehmen und wegen der Miete verhandeln. Ich hatte mir ein persönliches Limit von 15000 Baht gesetzt. Er machte mir aber wenig Hoffnung. Ich erklärte ihm, dass ich nur sehr ungerne 18000 Baht für die Miete ausgeben würde. Es standen immerhin noch einige Besichtigungstermine an. Die Miete dieser Objekte lag zwischen 8000 Baht und 12000 Baht. Ich wollte erst dann nach Sukhothai zurückkehren, wenn ich einen Mietvertrag in der Tasche hätte. Wir unterhielten uns noch über Gott und die Welt, wobei sich ein Großteil der Themen um Thailand drehte. Spät am Abend verabschiedeten wir uns und wir fuhren zurück in unser Hotel. In den folgenden Tagen besichtigten wir die geplanten Objekte. Es sagte uns keines dieser Häuser zu. Bei einem Mietobjekt, das nur 8000 Baht Miete kosten sollte, hätten wir mitten in der Einflugsschneise des Flugplatzes gewohnt. Das wollten wir uns nicht antun. Wir hatten nur noch wenige Objekte zu besichtigen, als unverhofft ein Anruf vom besagten Farang kam. Er hatte die Zusage der Vermieterin, dass sie mit einer Miete von 15000 Baht einverstanden sei. Mein Herz schlug vor Freude Purzelbäume. Dies habe ich aber meiner Frau nicht gezeigt, denn ich musste mit ihr immerhin noch über alles reden. Außerdem fand sie, dass die Mietszahlungen, also das Geld welches für die Miete aufgewendet würde, verloren sei und dadurch kein Geld mehr für den Bau oder den Kauf eines Hauses übrig bleiben würde. Ich bat den Farang darum, einen Termin zur Besichtigung und für den Abschluss des Mietsvertrages, mit der Vermieterin zu arrangieren. Wir hatten noch einige Besichtigungstermine wahrzunehmen. Bei den restlichen Besichtigungsobjekten war nur noch ein Mietshaus dabei, welches vom Preis sowie von anderen Gegebenheiten hätte interessant sein können. Die Wohnanlage, indem sich dieses Haus befand, war in unmittelbarer Nähe unseres Farangs. Das Haus gehörte einem noch jungen Deutschen, der im asiatischen Raum als Monteur im Auftrag eines deutschen Unternehmens unterwegs war. Dieses Haus hat er vermutlich ersteigert und komplett saniert. Es war ein Haus im Bungalowstil. Der Garten war allerdings bis auf wenige Meter zugepflastert und sehr klein. Man schaute unmittelbar auf die Grundstücksmauer. Innen war das Haus in einem annehmbaren Zustand. Es sollten noch Möbel, die bereits bestellt waren aufgestellt werden. Der Mietspreis sollte bei einer Mietdauer von mindestens einem Jahr bei 11500 Baht liegen. Zusätzlich kämen noch monatliche Abgaben, wie Wasser, Strom und die Umlagekosten für die Wohnanlage hinzu. Ich merkte schon, dass meine Frau nicht besonders begeistert war. Ihr war der Garten viel zu klein und sie bevorzugte eher ein doppelstöckiges Haus. Den Tipp für dieses Haus hatten wir von einem anderen Farang erhalten, der auch in dieser Anlage ein Haus besitzt. Er brachte uns zu diesem Haus, holte den Vermieter, also den jungen Deutschen. Dieser zeigte uns im Anschluss noch die Klubanlage und die sonstigen Einrichtungen. Er legte uns Nahe, dieses Objekt schnellstens zu mieten, da dies ein Schnäppchen sei. Aber ich wollte zumindest eine Nacht oder länger darüber schlafen und mit meiner Frau alles besprechen. Und dies auch auf die Gefahr hin, dass dann das Objekt weg wäre. Da wir nun alle Besichtigungstermine hinter uns hatten, zogen wir eine nüchterne Bilanz. Ein passendes Haus zu kaufen, welches uns wirklich zugesagt hätte, war auf die Schnelle nicht möglich. Hierfür braucht man wesentlich mehr Zeit. Bei den Mietshäusern ist es nicht viel anders. Viele Häuser sind abgewohnt und viel zu teuer. Es blieben am Ende nur zwei Mietshäuser übrig. Davon hatten wir allerdings eines noch nicht von innen gesehen. Wir warteten also auf den Anruf von dem Farang und hofften auf einen schnellen Besichtigungstermin. Unglücklicherweise war die Vermieterin zurzeit bei ihrem Mann in Malaysia. Sie sollte am nächsten Tag wieder in Chiangmai sein und wollte sich dann umgehend melden. Am nächsten Tag kam dann der Anruf. Der Besichtigungstermin sei am Tag darauf um 14.00 Uhr. Wir nutzten den nächsten Tag, um ausgiebig zu shoppen und gut Essen zu gehen. Ich wollte meine Frau verwöhnen, da spätestens am nächsten Tag die Würfel fallen würden. In den letzten Tagen habe ich ihr unmissverständlich erklärt, dass ich Chiangmai nicht eher verlassen würde, bis ich einen Mietvertrag in den Händen hielte. Ich musste jetzt die Entscheidung selbst in die Hand nehmen. Am nächsten Tag fuhren wir gegen Mittag zum Farang. Wir wollten dann gemeinsam zum Haus laufen, um es mit der Vermieterin zusammen anzusehen und alles Weitere zu besprechen. Pünktlich um 14.00 Uhr, wie wir es nun mal aus Deutschland her gewöhnt sind, standen wir vor dem Haus. Die Vermieterin kam, für Thailand eher ungewöhnlich, fast pünktlich. Sie sprach kurz mit dem Mieter und bat uns dann ins Haus. Es hatte im Erdgeschoss ein großzügiges Wohnzimmer, ein Badezimmer (Toilette/Dusche) sowie eine kleine Küche. Eine schöne Treppe führte uns ins Obergeschoss. Hier gab es drei Schlafzimmer und zwei Badezimmer (Toilette/Dusche). Die Räume waren recht großzügig ausgelegt und das Bad des Masterzimmers war traumhaft schön. Es war sehr groß. Die Toilette und der Duschbereich waren jeweils durch Schiebetüren mit undurchsichtigem Glas voneinander getrennt. Die anderen Badezimmer waren nicht so groß, aber völlig ausreichend. Vier Zimmer waren jeweils mit einem Klimagerät ausgestattet. Der Garten war mit vielen Bäumen und Sträuchern bepflanzt. Genau das Richtige für meine Frau. Alles in allem war dies ein sehr schönes Haus und genau das Richtige für uns. Der Mietpreis war für dieses Haus wirklich günstig. Meine Frau fand dies auch, wollte aber nicht so richtig mit der Sprache aus. Daraufhin ergriff ich die Initiative und ließ von der Frau des Farangs der Vermieterin übersetzen, dass wir das Haus ab 01.09.2011 mieten würden und baten um einen schnellen Termin für die Vertragsunterzeichnung. Es wurden zusätzlich zu der Miete noch zwei Monatsmieten als Kaution von der Vermieterin gefordert. Das fand ich aber so in Ordnung. Unauffällig bat ich den Mieter, mir seine Handynummer zu geben. Ich wollte am nächsten Tag ohne die Vermieterin noch einmal das Haus besichtigen und etwas über die Schwachstellen des Hauses in Erfahrung bringen. Die Vermieterin sagte uns zu, umgehend wegen des Termins beim Farang, anzurufen. Wir verabschiedeten die Vermieterin und gingen zum Haus des Farangs zurück. Wir sprachen noch kurz über das Haus verabschiedeten uns und fuhren dann zurück zum Hotel. Anschließend gingen wir in einem naheliegenden Restaurant essen. Während dieser Zeit vereinbarte ich mit dem derzeitigen Mieter telefonisch für den nächsten Tag einen Termin. Außerdem rief ich noch den jungen deutschen Farang an und bat auch ihn um einen erneuten Besichtigungstermin am nächsten Tag. Auch hier bekam ich eine Zusage. Für mich war innerlich schon die Entscheidung gefallen, welches Haus wir mieten würden. Ich wollte allerdings noch meine Frau mit ins Boot holen. Dazu wollte ich zuerst das für mich als Favorit gehandelte Haus als Erstes ansehen und danach um die Ecke zum anderen Haus fahren. Gesagt getan. Am nächsten Tag fuhren wird dann zu meinem favorisierten ersten Haus und besichtigten es noch einmal ausführlich. Während meine Frau sich alles genau ansah, sprach ich zwischenzeitlich mit dem derzeitigen Mieter über die Schwachstellen des Hauses. Es gab nur eine Stelle und dies war der Abfluss hinterm Haus. Es sei insgesamt schon zweimal ein wenig Wasser in die Küche gelaufen. Er habe dies aber inzwischen behoben. Dazu stemmte er den Abfluss auf und beseitigte eine Verstopfung. Ich fragte ihn, welche Möbel denn von der Vermieterin seien und welche sein Eigentum. Von ihm waren im Wohnzimmer ein großer Kühlschrank und ein Esszimmertisch mit 4 Stühlen. Ich bot ihm an, seine Möbel zu kaufen. Er solle mir hierzu einfach per E-Mail die Preise nennen. Außerdem bat ich ihn darum den Internetanschluss noch einen Monat im Haus zu belassen, bis wir einen Neuen beantragt hätten. Wir tauschten unsere E-Mail-Adressen und Telefonnummern aus. Wir verabschiedeten uns und fuhren um die Ecke in die andere Anlage, um auch hier nochmals das andere Haus zu besichtigen. Die Besichtigungsdauer war recht kurz. Der Vermieter sicherte uns zu, dass die neuen Möbel bestellt seien und in einigen Tagen geliefert werden würden. Für mich stand inzwischen fest, dass das zuvor besichtigte Haus, mein absoluter Favorit war. Nun musste ich nur noch geschickt die Zahlen zurechtlegen, damit meine Frau dem auch zustimmen würde. Dazu lud ich sie in das Restaurant ein, das unmittelbar vor der Anlage lag. Hier waren wir schon ein paar Mal und es schmeckte ihr dort immer sehr gut, die Atmosphäre sagte ihr auch zu. Beim Essen fing ich mit dem heiklen Thema an. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Zahlen etwas geschönt wiedergab. Sie wollte auch diesmal wieder keine Entscheidung treffen. Sie meinte nur, wenn ich es so möchte, würden wir eben dieses Haus mieten. Meine Nachfrage, was sie denn nun wirklich möchte, beantwortete sie nicht, wie so oft. Also habe ich die Entscheidung verkündet, dass ich das Haus für ein Jahr mieten werde. Ich hatte selbstverständlich auch schon über die Auswirkungen nachgedacht. Wenn alles zusammengerechnet wird, kommen an monatlichen Belastungen höchstens 20000 Baht zusammen. Bei der Höhe meiner Rente ist dies auf jeden Fall machbar. Es bleibt noch genug Geld für einen sorgenfreien komfortablen Lebensunterhalt übrig. Das ersparte Geld muss deswegen nicht angetastet werden. Als Gegenleistung bekommen wir ein schönes Lebensgefühl. Kurze Zeit später kam dann der Anruf, dass am nächsten Tag um 16.00 Uhr der Mietvertrag zur Unterschrift bereitliegen würde. Wir verabredeten uns mit dem Farang um 14.30 Uhr. Seine Frau würde den Mietsvertrag schon mal mit meinen Daten ausfüllen, sodass dies die Vermieterin dies nicht mehr machen müsse. Um 16.00 Uhr fuhren wir dann zur Vermieterin. Die Frauen unterhielten sich erst mal auf Thai. Meine Frau wollte, dass der Mietvertrag nicht auf ihren Namen, sondern auf meinen Namen ausgestellt werde. Am Rande habe ich nur in Bruchstücken mitbekommen, dass meine Frau fragte, ob sie trotzdem im Haus wohnen dürfe. Die Vermieterin stimmte dem zu und man konnte erkennen, wie erleichtert meine Frau war. Warum sie nicht im Mietvertrag stehen wollte, bleibt wohl für immer ihr Geheimnis. Verstanden haben wir es alle nicht. Die Vermieterin bat mich dann um meinen Pass, um die Miete sowie um die Kaution. Nachdem sie alles geprüft hatte, unterschrieb sie den Mietsvertrag und gab ihn uns, zur Unterschrift weiter. In Thailand ist es nicht unüblich, dass auch Zeugen den Mietvertrag mit unterschreiben. Als Zeugen fungierten der Farang und dessen Frau. Meine Frau hat bei einer nochmaligen Nachfrage auf eine Unterschrift verzichtet. Danach kopierte die Vermieterin meinen Pass, klammerte die Kopien an den Mietsvertrag und gab mir meinen Pass zurück. Sie wollte jetzt abbrechen, aber ich bestand auf eine Quittung über den bezahlten Betrag. Anstandslos schrieb sie eine Quittung aus.  Daraufhin verabschiedeten wir uns und fuhren zum Haus des Farangs. Ich bedankte mich bei dem Farang und seiner Frau wegen der Unterstützung und wünschte uns „gute Nachbarschaft“. Sie freuten sich, dass alles so reibungslos abgelaufen war. Wir fuhren dann in unser Hotel mit der Gewissheit, dass wir in unser neues Haus in Chiangmai einziehen und dort erst mal mindestens ein Jahr wohnen würden. Aber bevor es soweit ist, müssen wir erst mal zurück nach Sukhothai.

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Viele Grüße
Wolfgang und Kaek aus Sukhothai / Berlin
E-Mail: thaikunst@yahoo.de
Homepage: http://thaikunst.de.to/

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