| FAQ: Krankenversicherung in Thailand (von F.W. Bertsch) Antworten auf Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Auch wenn es etwas Viel ist, nehmen Sie sich Zeit. Natürlich ist dies nur eine Erstinformation. Eine Checkliste am Ende soll Ihnen zeigen, worauf Sie besonders achten sollten.
"Wenn ich erst einmal richtig krank bin, fliege ich eben einfach heim!" Diesen Satz hört man immer wieder. Auch die Gesundheitsreform nutzt nur wenig, wenn es einmal richtig ernst wird. Wir müssen uns nicht unbedingt wegen eines Arm- oder Beinbruches versichern; das kann man noch gut vom Ersparten zahlen. Was ist aber, wenn sich dann plötzlich und unerwartet ein schwerer Unfall ereignet? Ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall, wie schnell kann das passieren! Dann fliegen Sie nicht mal eben heim! Dann heisst es schnelle Hilfe und kompetente Ärzte sofort zur Hand zu haben! Und auch das ist in Asien nicht mehr billig. Sicher haben Sie genug Geschichten gehört, wo weder eine Krankenversicherung vorhanden noch ausreichend Deckung auf der Kreditkarte war. Glauben Sie nicht, dass im Notfall die Botschaft eintritt! Ist auch verständlich. Ihre Chancen auf Genesung sind dann äusserst gering.
"Ich bin doch in der Heimat gut versichert, was soll da schon passieren!" Wenn Sie nicht in einer Privatkasse weltweit versichert sind, passiert da auch wirklich gar nichts! Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Deutschland und den asiatischen Ländern. Somit sind deutsche Krankenkassen von Leistungen hier frei! Somit sollte eigentlich jeder vernünftig denkende Mensch darum bemüht sein, ausreichend, zumindest aber
krankenversichert zu sein. Sonderbar, etliche Leute versichern ihr Auto first-class, Haus- und Hausrat sind oft überreichlich versichert aber eine Krankenversicherung? "Welche Versicherung ist für mich die Richtige?" Eine pauschale Antwort ist da nicht möglich. Meist wird immer erst nach dem Preis gefragt. Da ist es so wie mit einem Autokauf, der Eine ist mit einem Kleinwagen durchaus zufrieden, bei dem Anderen sollte es aber schon
die Oberklasse sein.
Fragen Sie sich zunächst einmal, was Sie wollen. Sie können das Allernötigste absichern aber auch eine "First-Class-Versicherung" abschliessen. Da spielen dann die persönlichen Verhältnisse eine grosse Rolle - auch die finanziellen.
Es gibt weltweit tätige Versicherungsunternehmen, die einen äusserst guten Ruf geniessen aber leider auch sehr teuer sind, da diese nicht auf die doch noch relativ preiswerten Kosten hier in Asien Rücksicht nehmen. Dort
sind Sie aber sicher gut aufgehoben; oft bieten diese Versicherungen auch eine deutschsprechende Hotline an. Dies ist mehr als wichtig. Auch wenn Sie hervorragend englisch sprechen - in einem medizinischen Notfall versagen dann sehr oft die Sprachkenntnisse.
Es gibt hier in Asien, man soll es kaum glauben, sehr gute Krankenversicherungen; teils Tochtergesellschaften von internationalen Konzernen oder aber auch nationale Versicherungen. Wie gut eine Versicherung wirklich ist, erfährt
man meist leider erst im Leistungsfall - und dann ist es oft zu spät.
Mein Rat: Fragen Sie in ihrem Bekanntenkreis herum und lassen Sie sich Erfahrungen schildern. Dann trennt sich oft schon die Spreu vom Weizen. Hinterfragen Sie aber auch die Erfahrungen. Oft sind es nämlich die Versicherten, die durch falsche Angaben etc. Versicherungen von der Leistung frei stellen.
Fragen Sie auch, wie Ihre Bekannten betreut werden. An wen man sich im Leistungsfall wenden kann, wenn
man einen persönlichen Ansprechpartner braucht.
Lassen Sie sich auch nicht von noch so günstigen Preisen blenden, schauen Sie sehr genau nach, was wirklich versichert ist und in welcher Höhe! Lassen Sie sich auch nicht von unsinnigen Versprechungen blenden. So bietet eine Versicherung, natürlich fett gedruckt, an, auch bei HIV zu zahlen. Liest man einmal richtig die Versicherungsbedingungen, sieht man dann, dass da die Lebenshöchstleistung doch nur 20.000 Dollar sind. Das ist nicht mal
ein Tropfen auf den heissen Stein.
Vor einem Abschluss fragen Sie! Fragen Sie nochmals und zwar solange, bis alle Ihre Fragen nicht nur beantwortet sind, sondern Sie auch wissen, wo Sie das nachlesen können. "Ich bin viel zu alt, mich nimmt doch keine Versicherung mehr!" So stimmt das nun auch wieder nicht. Sicher gibt es Versicherungen, die ein Höchsteintrittsalter haben, meist 65 Jahre. Andere aber nehmen Sie auch noch auf, wenn
Sie 74 sind oder, zumindest eine, kennt kein Höchsteintrittsalter. "Ich habe Vorerkrankungen, was dann?" Vorerkrankungen werden, je nach Fall, entweder komplett oder aber auf Zeit ausgeschlossen. Machen Sie aber bitte nicht den Fehler, Vorerkrankungen zu verschweigen, selbst dann nicht, wenn der Vertreter der Versicherung (soll wohl schon vorgekommen sein) dazu rät. Die Versicherung ist sofort von Leistungen frei, wenn sich
herausstellt, dass solche Vorerkrankungen verschwiegen wurden.
Ein Beispiel: Herr H. hatte vor 30 Jahren einmal, wirklich nur einmal, ein Problemchen mit Hämorrhoiden, dachte nicht mal mehr daran, was auch verständlich ist. Nun aber, 30 Jahre später ein richtiges Problem. Es bessert sich auch nach Tagen nicht, Salben etc. bleiben wirkungslos. Der Arzt im Krankenhaus fragt halt, ob Sie schon mal so etwas hatten. "Ach ja, vor 30 Jahren….". Und schon steht es im
Untersuchungsbericht, den sofort die Versicherung erhält, da diese ja die Leistung prüfen muss.
Die Versicherung kann einen noch so guten Ruf haben, sie wird nicht zahlen. Es geht manchmal dabei nicht eben nur um 100 Euro, da kommen auch bei Hämorrhoiden schnell mal 2.000 Euro zusammen, sobald operiert werden muss. "Was muss ich unter Fall- und Lebenshöchstsumme verstehen" Anders als z.B. in Deutschland, hier kommen alle Beiträge
in einen grossen Topf, woraus dann eben die Leistungen bezahlt werden, gleich wie hoch diese auch sind, wird bei Versicherungen, die ihren Ursprung oft in angelsächsischen Ländern haben, die Einzelkalkulation der zu versichernden Person vorgenommen.
Eine "Fall-Höchstgrenze" ist die Summe, die maximal für eine einzelne Erkrankung gezahlt wird. Die "Lebenshöchstgrenze" ist die, welche maximal während der Versicherungsdauer überhaupt gezahlt wird.
Achten Sie auf
die Höhe dieser Summe. Was nutzt es, wenn Sie eine Fall-Höchstsumme von 2.000 Euro haben? Oder eine Lebenshöchstgrenze von 7.500Euro?
Diese Einzelkalkulation hat auch Vorteile. Meist sind die Erhöhungen der Prämien nicht so schnell zu erwarten. Etliche Versicherungen in Asien haben stabile Prämien seit 6 und mehr Jahren. Und in Europa? "Ich lege eine gewisse Summe im Jahr zurück, das wird schon reichen!" So? Und wie hoch ist die
Summe, welche da zurückgelegt werden soll? Irgend jemand hat mal von 2.500 Euro gesprochen. Schön, nur jedes Jahr 2.500 Euro sind in 10 Jahren, in ZEHN Jahren auch nur 25.000 Euro. Wünschen wir uns nicht alle, dass wir eine Versicherung nie brauchen? Nur was ist, wenn? Wie schnell sind da 25.000 Euro verbraucht (Ich spreche da aus eigener Erfahrung, war aber gut versichert)!
Und, wenn Sie in der Lage sein sollten, 25.000 bei der Bank anzulegen, können Sie den Beitrag u.U. von den
Zinsen zahlen und haben das Kaptial immer noch im Schadenfall. "Wie schnell steigen die Prämien?" Im Normalfall, wenn die Preissteigerung nicht allzu hoch ist, bei den meisten Versicherungen in 5-Jahres-Schritten. Bei Versicherungen, die keine Einzelkalkulation vornehmen, meist in 2-Jahres-Schritten. Gibt es einen Bonus, wenn ich die Versicherung nicht in Anspruch nehme?
Ja, einige Gesellschaften machen dies. Fragen! "Kann ich das im Alter überhaupt noch zahlen oder kündigt mir die Versicherung?" Leider wird man allgemein im Alter etwas anfälliger für Krankheiten, hinzu kommt noch, dass dann auch die Heilung langsamer fortschreitet. Das fliesst natürlich in die Kalkulationen der Versicherungen mit ein. Es gibt aber bei einigen Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit, diese Erhöhungen zu
kompensieren, indem man einen jährlichen "Eigenanteil" vereinbart. Dann zahlen Sie z.B. die ersten 1.000 Euro selbst und der Beitrag wird um 25 % niedriger. Dies ist aber von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. Achten Sie aber darauf! Achten Sie vor allem darauf, ob dieser Eigenanteil jährlich oder pro Fall zu zahlen ist!
Bei einigen Versicherungsgesellschaften endet die Möglichkeit zur Absicherung in einem bestimmten Alter. Manche versprechen evtl. auch
Weiterversicherung. Lassen Sie sich wieder das Kleingedruckte zeigen. Gibt es eine Garantie?
Es gibt aber Gesellschaften, die Ihnen eine lebenslange Weiterversicherung garantieren. Wie wichtig das ist, merkt man allerdings erst dann, wenn man einmal einen erheblichen Schaden hatte und dann im Alter versucht, die Versicherung zu wechseln. "Muss ich mich hier in Asien ambulant absichern?" Auch das ist eine Frage der Kalkulation.
Lassen Sie sich doch ein Angebot machen, was Sie bei Ausschluss der ambulanten Absicherung sparen. Dann entscheiden Sie. Mein persönlicher Rat: Die Kosten für die ambulante Behandlung sind hier in Asien doch noch sehr erschwinglich, je nachdem wo Sie zu Hause sind. Hier bringt Ihnen das Weglassen der ambulanten Absicherungen einen Preisvorteil je nach Gesellschaft von bis zu 20 %.
"Und was ist, wenn ich zur Dialyse muss, die ambulant durchgeführt wird?" Fragen Sie Ihren Vertreter der Gesellschaft genau danach! Von einer Gesellschaft weiß ich, dass diese auch Dialyse dann zahlt, wenn Sie nur stationär abgesichert sind. Lassen Sie sich diesen Passus in den Bedingungen zeigen. Wenn da das Wort "kann" auftaucht, lesen Sie es erst mal als "nein".
"Was ist bei einer notwendigen Organtransplantation?" Nein, schieben Sie das nicht so weit weg. Was ist, wenn es dann doch sein muss? Wir haben hier in Asien das grosse Glück, dass wir meist nicht allzu lange auf eine Transplantation warten müssen. Die Kosten sind schon erheblich. Fragen Sie die Versicherung! Fragen Sie aber auch, ob der Spender bezahlt wird. Von einer Gesellschaft ist bekannt, dass dies so garantiert wird. "Wenn ich
erst einmal ernsthaft krank werde, kündigt mir die Versicherung oder erhöht die Prämien unverschämt?" Auch hier sollten Sie sich das "Kleingedruckte" zeigen lassen. Es gibt durchaus Gesellschaften, die auf das Kündigungsrecht verzichten. Nicht nur versprechen lassen, nachlesen!
Die Wenigsten, auch viele Vertreter von Versicherungen, wissen nicht, dass durch das Departement of Insurance in Thailand z.B. im Jahr 2007 festgelegt wurde, dass Prämien um nicht mehr als
25 % angehoben werden dürfen, gleich wie hoch der Schaden ist. Dies gilt natürlich nur für Versicherungen mit Sitz in Thailand. Leider finden einige Versicherungsgesellschaften aber auch hier Möglichkeiten, dies zu umgehen. Daher ist die Weiterversicherungsgarantie, also nicht nur das Versprechen, wichtig. "Ist eine ausländische Versicherung nicht besser?" Eine sehr heikle Frage! Solange Sie keine Probleme im Leistungsfall mit der
Gesellschaft haben, stellt sich diese nicht. Reden wir von einem sehr kostenintensiven Fall. Nehmen wir einmal an, Sie seien bei einer ausländischen Versicherung mit bestem Ruf versichert. Aber gerade in Ihrem Fall wird die Leistung ganz oder teilweise verweigert. Was dann?
Wollen Sie in Österreich, der Schweiz, in Deutschland, Hongkong oder von mir aus auch in Timbuktu Ihre Rechte einklagen? Es wird nicht nur sehr teuer, der Ausgang eines solchen langwierigen Verfahrens ist immer
ungewiss. Und ob Sie noch den Ausgang eines Verfahrens erleben, ist auch nicht sicher. Es wird bis zur letzten Instanz geklagt.
Mir ist eine günstige und ordentliche Versicherung bekannt, die zwar Ihren Sitz auf den Bahamas hat, aber dem englischen Ombutsmann-System verbindlich beigetreten ist. Das kann man dann getrost als "in Ordnung" bezeichnen. Diese Versicherung schliesst sogar Vorerkrankungen nach Wartezeit ein - auch wenn es Herz- oder Krebsprobleme waren! Wenn Sie in Thailand wohnen: Völlig anders mit einer Versicherung, deren Sitz Thailand ist. Es wundert aber es ist wahr - und das sage ich aus eigener Erfahrung.
Nehmen Sie Ihre Unterlagen, gehen Sie zum "Departement of Insurance", Büros in jeder Provinz, meist auch mit englischsprechendem Personal. In Bangkok spricht man sicher englisch. Lassen Sie Ihren Fall prüfen. Das Ergebnis, völlig neutral, wobei man eher auf der Seite des Versicherten
steht, wird Ihnen und der Gesellschaft mitgeteilt, dieser telefonisch. Ich kenne noch keinen Fall, in welchem nach dieser Entscheidung die Versicherung die Zahlung verweigert hätte, sofern Sie im Recht sind. Dazu folgende Erklärung: Das Departement of Insurance ist mit dem deutschen Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen zu vergleichen; mit einem entscheidenden Unterschied: hier in Thailand hat dieses Amt wirkliche Macht. Nennen Sie mir eine Gesellschaft, die Ärger mit einer solchen
Behörde haben möchte - zumal dann, wenn festgestellt ist, dass Sie, der Kunde, im Recht sind. Die Folgen einer Nichtbeachtung einer solchen Entscheidung sind äusserst unangenehm.
"Sogenannte Gruppenversicherungen sind doch meist preiswerter." Oft ist es eine Firma (BDAE, Soli-Swiss, April
mobilité), welche Versicherungen vermittelt, die mit einer Versicherungsgesellschaft einen Gruppenvertrag aushandelt. "Wir bringen viele Kunden und dafür erwarten wir auch einen entsprechenden Nachlass". Soweit, so gut. Was ist aber, wenn die Versicherungsgesellschaft diesen Vertrag dem Vermittler aufkündigt oder die Prämien erheblich anhebt? Dann können Sie nur hoffen, dass die Vermittlungsfirma Ersatz findet - meist aber nicht zu den Konditionen, die es einmal gab. Und Garantien,
dass dies geschieht, gibt Ihnen der Vermittler keine, wie auch? "Soll ich mich mit Weltgeltung versichern?" Sind Sie finanziell so gut gestellt, dass Ihnen die Prämien gleichgültig sind, machen Sie es.
Mein persönlicher Rat: Die Fall- und Lebenshöchstgrenzen der meisten Versicherungen hier in Asien sind für Asien ausreichend, wenn denn dann keine Minisummen. Für das Ausland und schon gar nicht für Hochpreisländer reichen diese
Summen zumeist nicht.
Es ist meiner Meinung nach besser, eine Reiseversicherung abzuschliessen, was recht schnell, problemlos und preiswert ist.
In einem Leistungsfall werden dann auch Fall- und Lebenshöchstgrenzen der Krankenversicherung nicht angetastet.
Die schon erwähnte Versicherung (Sitz Bahamas) versichert weltweit ausser USA. Für eine Reise dorthin und auch in´s Heimatland sind sie aber für gewisse Zeit versichert.
"Bei Rückkehr in die Schweiz oder nach Deutschland bin ich wieder versichert." Stimmt! Seit der Gesundheitsreform in Deutschland muss Sie auch da sofort die Versicherung wieder aufnehmen, in welcher Sie vor Abreise versichert waren, gleich welcher Gesundheitszustand vorliegt. Dies gilt nun auch für Privatversicherungen, bei welchen keine Anwartschaft vereinbart wurde, hier allerdings in einem Basis-Tarif.
Aber Vorsicht! Kann Ihnen die deutsche Versicherung nachweisen,
dass Sie nicht auf Dauer zurück nach Deutschland kommen (was Sie ja dann sicher wollen und sich auch regulär anmelden) und nur wegen einer Behandlung anreisen, geht man hier vom "Erschleichen von Leistungen" aus und zahlt nicht. "Derzeit bin ich finanziell nicht in der Lage eine sehr gute Versicherung abzuschliessen, gibt es Alternativen?" In beschränktem Masse gibt es hier Alternativen. Man muss natürlich bei den Leistungen
berücksichtigen, dass diese doch sehr eingeschränkt sind aber immer noch besser als überhaupt nicht versichert. Wer in Thailand wohnt: "Meine Thaipartnerin hat ja die "30-Bath-Versicherung", soll ich trotzdem für sie eine Versicherung abschliessen" Ohne Wenn und Aber: JA! Erfahrungen lehren leider, dass es mit der Versorgung in der freien Heilfürsorge oft doch nicht soweit her ist. Ich
erspare mir, darauf weiter einzugehen. (Zum Schluss zahlt dann der Partner ja doch…)
Gerade für Thai-Angehörige, die man ja auch gut versorgt wissen möchte, bieten sich preiswerte Versicherungen an, deren Leistungsumfang für uns selbst eigentlich nicht ausreichend ist. Wichtig ist aber, dass der Versicherte im Ernstfall als Privat-Patient aufgenommen und behandelt wird. Da werden auch dann keine Operationen herausgeschoben.
Da diese Versicherungen, zumindest die, welche
ich kenne, zeitlich begrenzt sind (zahlt nur bis zu 45 Tagen Krankenhaus), ist dies aber auch kein Problem, da in dieser Zeit das Wesentlichste wohl erledigt ist. Die freie Heilfürsorge kann, wenn es überhaupt länger dauert, dann immer noch in Anspruch genommen werden. Allerdings gibt es bei dieser Versicherung keine lebenslange Versicherungsgarantie. Auch die Gesellschaft kann jährlich kündigen. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich weder
Vertreter noch Agent einer Versicherung bin. Alle Angaben habe ich nach bestem Wissen gemacht. Weitere Fragen oder Anregungen nehme ich gerne entgegen. Schreiben Sie mir bitte eine Mail: bertsch.f@gmail.com
Schlussendlich wünsche ich Ihnen, dass Sie gut versichert sind, damit beruhigt schlafen und hoffe, dass Sie eine Versicherung nie wirklich brauchen werden.
Ihr F.W. Bertsch Chiangmai, 14.2.2010
Check-Liste
Diese Check-Liste soll Ihnen helfen, vor Abschluss einer Versicherung die richtige Entscheidung zu treffen. - Kennen Bekannte oder Freunde diese Versicherung?
- Wie ist der allgemeine Ruf dieser Versicherung?
- Gibt es Informationen in deutscher Sprache?
- Wie ist die Beratung? Findet diese auch in deutscher Sprache statt?
- Findet eine Betreuung auch im Leistungsfall in deutscher Sprache statt?
- Welche Fall- und Lebenshöchstgrenzen werden angeboten?
- Gibt es eine lebenslange Weiterversicherungsgarantie auch bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes?
- Werden Organtransplantationen gezahlt? Auch der Spender?
- Wird auch eine Chemotherapie gezahlt?
- Werden Physiotherapeuten, Chiropraktiker, Akkupunktour gezahlt?
- Wird nach einem Krankenhausaufenthalt die weitere Pflege zu Hause gezahlt?
Wie lange?
- Kann ich Ambulanz ausschliessen? Wie hoch ist der Nachlass?
- Ist eine Selbstbeteiligung bei Prämiennachlass möglich? Wie hoch?
- Muss ich meinen Jahresbeitrag schon bei Antragstellung zahlen?
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