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Siam-Info, Information for expats living in Thailand  and learning thai language with ThaiTainer 111
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Rubrik-KrankenVersicherungKostenlose Krankenversorgung für Ausländer

Thailand bietet seinen Bürger eine kostenlose Krankenversorgung an. Nachdem mir nun zu Ohren kam, dass auch in Thailand ansässige Ausländer diese Leistung in Anspruch nehmen würden, bin ich dem nachgegangen. Und tatsächlich, ich fand in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einige Leute, die dies schon seit einiger Zeit erfolgreich so praktizieren. Nachdem ich mich persönlich von der Richtigkeit vergewissern konnte, stand einer Veröffentlichung nun nichts mehr im Weg. An dieser Stelle kann ich leider keine Gesetzestexte zitieren, sondern nur beschreiben, wie es Ausländer geschafft haben, eine kostenlose Krankenversorgung zu erlangen.

Ablauf der Beantragung:
Um in den Genuss der kostenfreien Krankenversorgung zu kommen, ist eine Registrierung beim jeweiligen örtlichen staatlichen Krankenhaus notwendig. Zur Registrierung benötigt das Krankenhaus eine 13-stellige Personenkennziffer, die bei Thaibürgern in der ID-Karte zu finden ist. Ausländer können diese wichtige Personenkennziffer über die Beantragung des gelben Hausbuchs erlangen. Mit diesem gelben Hausbuch ist also auch einem Ausländer solch eine Registrierung möglich. Vom Krankenhaus wird dann nach Prüfung, eine Karte herausgegeben, die dort zur kostenlosen ärztlichen Behandlung berechtigt. Im Fall, dass ein Spezialist erforderlich werden sollte, wird dieses Krankenhaus den Patienten dann entsprechend überweisen, womit dann auch diese Kosten wiederum übernommen werden.

Krankenhauskarte:

hospital_card_1
hospital_card_2

November 2012:
In letzter Zeit häufen sich leider die negativen Rückmeldungen.

Die Begründung einer Ablehnung reicht vom Rat, man solle beim Gesundheitsministerium vorsprechen oder der Forderung, die Vergabe würde eine ganz bestimmte Nummerngruppe der Personenkennziffer im gelben Hausbuch voraussetzen, bis zum einfachen und direkten Hinweis, Farangs könnten diese Leistung nicht mehr beanspruchen.

Die Ablehnung scheint allerdings nur die Neuanmeldungen zu betreffen. Farangs die diese Gesundheitsleistung bereits in Anspruch nehmen, haben auch weiterhin keine Probleme. Dies konnten mir einige Betroffene bestätigen.

Um die Gesetzesgrundlagen zu ermitteln, wäre eine Rückfrage bei Behörden und Ministerien notwendig. Dies würde allerdings unter Umständen eine, für viele Farangs, eingefahrene positive Praxis gefährden.

Ob es überhaupt noch erfolgsversprechend ist, diese Leistung zu beantragen, kann ich nicht einschätzen. Die Erfahrungen von Freunden und Bekannten im eigenen Umfeld, die die Praxis des örtlichen Krankenhauses kennen, dürften diesbezüglich sehr hilfreich sein.

Für Rentner, die in Thailand, infolge ihrer Vorerkrankungen oder mangels finanzieller Mittel, keine private Krankenversicherung abschließen können, wäre dies ein Ausweg. Wenn irgendwie möglich, sollte man allerdings unbedingt versuchen, sich eigenständig zu versichern.

Alle Angaben ohne Gewähr!


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