Siam-Info.de - Informationen für in Thailand lebende Ausländer
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Familie: Boidae (Riesenschlangen)

Unterfamilie: Pythoninae (Pythons)

Snake_Python_reticulatus

Map_Thailand_61Foto: J. Bulian

Python reticulatus (Broghammerus reticulatus*), (Netzpython)

Thai: ThaiSnakeName-Python reticulatus (ngu lüam)

Länge: evtl. 10m und mehr
Eines der größten Exemplare wurde in der Januarausgabe der Zeitschrift „Das Tier“ abgebildet. Die Schlange wurde in Thailand gefangen und soll nach Angaben in der Zeitschrift eine Körperlänge von 12,2 Metern bei einem Gewicht von 220 kg gehabt haben. Diese Schlange wurde an einen Schlangenpark in Japan verkauft. Die Angaben zur Länge und zum Gewicht sind jedoch sicherlich nicht zutreffend und stark übertrieben. Dass diese Schlange jedoch wirklich groß werden kann, beweist die hier bei Siam-Info abgebildete Python. Das Tier ist  jetzt 7 Jahre alt (Oktober 2007) und hat bereits eine Länge von 6,5 Metern erreicht.

Verbreitung/Verhalten/Lebensraum:
Ursprünglich ist der Netzpython ein Bewohner von Flachlandwäldern. Er bevorzugt die Nähe von Wasser und ist dämmerung- und nachtaktiv. Der Netzpython ist ein ausgezeichneter Schwimmer und vermag auch weite Strecken im Meer zurückzulegen. So waren zum Beispiel Netzpythons die ersten Reptilien die 1888 nach dem Ausbruch des Vulkans Krakatau die Insel von Sumatra oder Java aus wieder besiedelten.

Gefahr:
Die Schlangen sind äußerst reizbar und beißen bei der geringsten Störung zu. Ein Exemplar von 4 Metern stellt für einen Menschen, obwohl ungiftig, durch seine Muskelkraft bereits eine Gefährdung dar.

*RAWLINGS et al. stellten Python reticulatus in die neue Gattung Broghammerus. Ob sich diese Änderung generell durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. 

waagerechte_Linie
Snake_Python brongersmai

Map_Thailand_55Foto: J. Bulian

Python brongersmai (Blutpython oder Kurzschwanzpython)

Thai: ThaiSnakeName-Python brongersmai  (ngu larm pak ped)

Länge:
bis 2,5 m, meist jedoch unter 2m. Bereits 2 Meter lange Tiere sind äußerst selten anzutreffen. In der einschlägigen Literatur (de Rooj 1917) wird als Maximalwert sogar 300 cm angegeben werden. Diese Größenangabe muss nach derzeitigem Kenntnisstand jedoch als fraglich angesehen werden.

Vorkommen:
Südthailand ab Krabi Provinz. Selbst auf der Ferieninsel Phuket ist diese Art noch recht häufig anzutreffen.

Verhalten:
Der Blutpython ist ein Flachlandbewohner, der oft in der Nähe von sumpfigen Gegenden und Gewässern lebt. Die Tiere halten sich auch häufig im Wasser auf. Bei Belästigung beißen die Schlangen sehr schnell zu. Sie ernähren sich von Nagetieren und Vögeln. Die Paarungszeit des Blutpythons liegt in Thailand in den Monaten Dezember und Januar. Ca. 2 Monate nach der Paarung legt das Weibchen zwischen 10 und 15 recht große Eier ab. Die Eier sind zwischen 140 und 160 mm lang und wiegen zwischen 90 und 100 Gramm. Das Gelege wird vom Weibchen bis zum Schlupf nach 65 bis 75 Tagen bebrütet. Die Jungtiere, weisen eine identische Färbung und Zeichnung auf wie die ausgewachsenen Tiere und sind beim Schlupf zwischen 33 und 40 cm lang. Die erste Häutung der jungen Pythons erfolgt im Gegensatz zu den meisten anderen neugeborenen Schlangen, die sich innerhalb von 14 Tagen nach der Geburt häuten, erst nach 8 bis 12 Wochen.

Gefahr:
Aufgrund der geringen Größe besteht keine Gefahr für den Menschen.

waagerechte_Linie
Snake_Python bivittatus

Map_Thailand_05Foto: J. Bulian

Python bivittatus (Dunkler Tiger Python)

Thai: ThaiSnakeName-Python bivittatus  (ngu larm)

Länge: bis zu 7m
Die meisten Exemplare bleiben jedoch kleiner. Das wohl längste Exemplar wurde von Mr. Siah, dem Besitzer eines Privatzoos in Bangkok gehalten und hatte eine Gesamtlänge von 8,8 m.

Verbreitung: Von Nordthailand bis zum Isthmus von Kra.

Lebensraum/Verhalten:
Der dunkle Tigerpython ist ein Bewohner von Graslandschaften mit Baumbestand und lichten Wäldern. Oft am Rande von Hügeln und Bergen. Es wurden aber auch Tiere in der Innenstadt von Bangkok gefunden, jedoch bei weitem nicht so häufig wie Python reticulatus. Die Schlangen sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie verzehren Warmblüter bis zur Größe von Schäferhunden. Wie alle Pythons legt auch der dunkle Tigerpython Eier, die er bebrütet. Die für die Inkubation der Eier benötigte Temperatur von 31° erzielen die Schlangen durch Muskelkontraktion. Insgesamt können bis zu 100 Eiern gelegt werden. Das größte Gelege beinhaltete 107 Eier.Die Jungschlangen schlüpfen nach etwa 58 Tagen.

Gefahr:
Der Tigerpython ist eine eher friedfertige Schlange und neigt nicht zum Beißen. Aufgrund seiner Größe besteht jedoch immer eine potenzielle Gefahr.

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