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Schlangen Thailands


Schlangen Thailands Familie: Colubridae (Nattern)
Unterfamilie: Colubrinae (Eigentliche Nattern)
Gattung: Chrysopelea (Schmuckbaumnattern)

Chrysopelea ornata ornatissima (Grüne Schmuckbaumnatter)
Foto: J. Bulian

Verbreitungsgebiet Chrysopelea ornata ornatissima (Grüne Schmuckbaumnatter) Chrysopelea ornata ornatissima (Grüne Schmuckbaumnatter)
Thai:
(ngu kieo lai dok mak)

Länge: bis 140 cm

Verbreitung: Die Grüne Schmuckbaumnatter ist über ganz Thailand verbreitet.

Lebensraum/Verhalten: Chrysopelea ornata ornattissima ist eine recht anpassungsfähige Schlange. Sie ist sowohl in Wäldern als auch in Plantagen, Gärten und Häusern anzutreffen. Man findet sie sogar auch regelmäßig in der Innenstadt von Bangkok und Pattaya. Da sie sich sowohl von Nagern als auch von Geckos und anderen Echsen ernährt, ist sie auch recht häufig an und in Häusern zu finden. Die tagaktiven Schlangen können sehr gut klettern und sind extrem schnell.

Gefahr: Bei Gefahr, sofern sie nicht fliehen können, beißen sie sofort zu. Die Gattung Chrysopelea gehört zu den Trugnattern. Das Gift ist jedoch derart schwach, dass es beim Menschen keinerlei Wirkung zeigt.

Chrysopelea paradisii (Paradies-Schmuckbaumnatter)
Foto: J. Bulian

Verbreitungsgebiet Chrysopelea paradisii (Paradies-Schmuckbaumnatter) Chrysopelea paradisii (Paradies-Schmuckbaumnatter)

Länge: 100 cm Männchen, 130 cm Weibchen

Verbreitung: Phang-nga, Phuket, Ranong

Lebensraum/Verhalten: Die Paradies-Schmuckbaumnatter bewohnt Wälder des Flach- und Berglandes. In Thailand ist ihre Verbreitung auf die Küstenregionen beschränkt. Die Schlangen sind tagaktiv. Ihre Beute besteht überwiegend aus Echsen und Fröschen. Teilweise nehmen die Schlangen auch Mäuse als Futter an. Die Weibchen legen zweimal im Jahr zwischen 5 und 8 Eier ab. Wie auch Chrysopelea ornata ist Chrysopelea paradisii durch Abspreizen der Bauchschuppen zum Gleitflug befähigt.

Das hier abgebildete Exemplar stammt aus der Gegend von Ranong. In anderen Gebieten kommen auch Exemplare vor, die eine grünliche oder fast weiße Grundfärbung aufweisen.

Gefahr: Chrysopelea paradisii besitzt gefurchte „Giftzähne“ im hinteren Bereich des Oberkiefers. Bei einem Biss treten jedoch in der Regel keine Komplikationen auf, da die Schlange das Gift durch kauende Bewegungen des Kiefers in das Opfer einmassieren muss. Lediglich wenn man die Schlange mehrere Minuten auf der Hand herumkauen lassen würde, müsste mit Komplikationen gerechnet werden.

Ungiftige/schwach giftige Schlangen
Giftige Schlangen


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© by Heinz Klaus Thiesen