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PC als Hobby - von Windows bis Linux
Mit dem Aufkommen von Heimcomputern begann mein erste Kontakt mit diesem Thema. Nach Sinclair ZX81, Sinclair Spectrum und Sinclair QL führte mich der Weg zum IBM kompatiblen XT PC. Anfangs mit 512 MB RAM, zwei 5 ¼" Zoll Diskettenlaufwerken a’ 360 kB, also noch ohne Harddisk und einer CPU mit einer Taktfrequenz von 8 MHz. Dazu ein grüner 12 Zoll Monitor und als Betriebssystem MS-DOS. Über die Daten mag man heutzutage schmunzeln, damals waren diese das Optimum. Die Zwischenschritte von 386, 486, Pentium bis zur aktuellen Technik erspare ich mir an dieser Stelle.

Meine Zufriedenheit mit den Betriebssystemen die nach MS-DOS erschienen, ist sehr durchwachsen. Windows 3.0 und 3.1 waren eine Zumutung. Windows 95 war modern aber nicht sonderlich stabil. Mit Windows 98 besserte sich dies. Windows ME war grauenhaft. Windows 2000 und XP waren endlich stabil. Windows Vista empfand ich als Zumutung. Erst Windows 7 konnte mich zufrieden stellen. Endlich ein stabiles ausgereiftes System mit dem ich voll zufrieden war. Windows 8 bis Windows 10 konnten bei mir nur ein Kopfschütteln hervorrufen. Notgedrungen bin ich von Windows 7 auf Windows 10 umgestiegen um dies dann zum Anlass nu nehmen mich nach Alternativen umzusehen.

Mit dem Aufkommen von Windows 8 hatte ich mich immer mal wieder bei Linux umgesehen und einige Distributionen getestet. Die Installationen verliefen bei mir meist problemlos, aber irgendwie scheute mich die Umstellung.

Nachdem Windows 10 bei meinem Desktop, nach einem Update, Probleme bereitete und wenig später auf meinem Notebook die Soundausgabe und WIFI durch ein Update ausfiel und zur Krönung auf meinem Windows Tablet den Touchscreen deaktivierte, war das Maß voll. Inzwischen vergeht kaum noch ein Monat, in der Microsoft dank seiner Windows Updates, nicht negative Schlagzeilen sorgt.

Dank des Leidensdrucks, den Windows 10 bei mir aufgebaut hatte, nahm ich mir ein Herz und probierte ein gutes Dutzend Linuxdistributionen aus. Völlig unerfahren hakte es meistens irgendwo ein wenig. Einzig Ubuntu Gnome 18.04 funktionierte bei mir auf Anhieb, ohne irgendeine Einschränkung. Zudem stand ein Ubuntuforum, mit einer riesigen Nutzergemeinde mit Rat bereit. Dadurch war Ubuntu das Betriebssystem meiner Wahl. Anfangs war die Umstellung sehr gewöhnungsbedürftig und ich trauerte Windows 7 doch ein wenig nach. Aber insgesamt war ich damit schon einmal zufriedener als mit Windows 10. Nach zwei Jahren Nutzung hatte ich dann ausreichend Linuxwissen gesammelt, um mich etwas weiter vorwagen zu können. Vor ein paar Monaten probierte ich erneut diverse Linuxdistributionen aus und fand mit Ubuntu Mate 20.04 das Betriebssystem, welches durch seine umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten, alle meine Wünsche erfüllen konnte. Nun habe ich ein Betriebssystem, bei welchem Updates mir das System nicht mehr zerschießen. Ich kann mich nun der Nutzung des PC widmen, ohne ständig irgendwelche Bugs ausräumen zu müssen. Der Umweg über Ubuntu Gnome 18.04, der mir ohne irgendwelche Linuxkenntnisse den Weg ebnete, gab mir erst die Möglichkeit mich mit Linux vertraut zu machen. Heutzutage ärgert mich nicht früher umgestiegen zu sein.

Deutschsprachiges Ubuntuforum
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Download Ubuntu, für die anderen Desktopumgebungen

Hätte Microsoft Windows 7 weiter gepflegt oder einen würdigen Nachfolger auf den Markt gebracht, wäre ich vermutlich niemals umgestiegen.

Ich betone an dieser Stelle, dass dies meine ureigenste persönliche Ansicht ist. Andere Nutzer mögen mit Windows 8 oder Windows 10 glücklich werden.

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PC-Tipps speziell für Thailand
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